Rezept

Zwiebelkuchen

Saftiger Zwiebelkuchen mit Speck

Egal, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Ein Zwiebelkuchen passt zu jeder Jahreszeit.
Zwiebelkuchen ist eine herzhafte Köstlichkeit und lässt sich warm und kalt genießen. Zwiebelkuchen eignet sich ausserdem sehr gut zum Vorbereiten.

Zubereitung

  1. Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und das Ei, Salz mit etwas Wasser hineingeben. 150 g zimmerwarme Butter auf den Mehlrand setzen, alles rasch zu einem Teig verarbeiten und zu einer Kugel formen. Den Teig in eine Folie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Den Speck würfeln, die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Speck und Zwiebeln in 2 EL Butter glasig dünsten. Die Eier verquirlen und mit der Creme fraiche verrühren, Kümmel und Zwiebel-Speck-Mischung zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie waschen, trockenschütteln und in feine Streifen schneiden.
  3. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in der Größe der Springform ausschneiden. Teig in die gefettete Springform geben, einen ca. 3 cm hohen Rand stehen lassen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Eier- Zwiebelmasse einfüllen. Mit den Petersilienstreifen garnieren. Backofen auf 220 Grad vorheizen und den Zwiebelkuchen in ca. 35 Minuten backen.

TIPP

Vegetarische Variante

Wer den herzhaften Klassiker lieber vegetarisch genießen mag, kann den Speck auch einfach durch Lauch oder Räuchertofu ersetzen und für die extra Würze mit Käse überbacken.
 

Lagerung von Zwiebelkuchen

Am besten schmeckt Zwiebelkuchen frisch aus dem Ofen. Wenn doch etwas übriggeblieben ist, kann man den Kuchen im Kühlschrank in einem geeigneten Gefäß lagern und am nächsten Tag entweder im Ofen bei 200 Grad oder in einer Pfanne ohne Fett aufwärmen. In einem geeigneten Gefäß lässt sich Zwiebelkuchen auch Einfrieren und nach Bedarf wieder auftauen.
 

Getränke-TIPP

Fruchtiger, trockener bis halbtrockener Weißwein unterstützt den Geschmack von Zwiebelkuchen besonders gut. Beispiele dafür wären Grauburgunder oder Gewürztraminer. Einen schönen herben Kontrast bieten auch Cidre (Apfelwein) oder ein spritziger Crémant.

Zutaten für 4 Portionen

Für den Teig

  • 200 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 1 Ei
  • kaltes Wasser, Salz

Für die Füllung

  • 700 g Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 3 Eier
  • 100 g saure Sahne
  • 1 TL Kümmel
  • ½ Bund Petersilie
  • 150 g Bauchspeck (Kalorienarmere Variante: Schinkenwürfel)
  • Salz, Pfeffer

Fact: Zwiebeln

… stärken das Immunsystem

kalorienarmen Zwiebeln stecken voller wichtiger Nährstoffe wie Kalium, Vitamin C und B-Vitamine.

… senken das Risiko für Herzkrankheiten

Zwiebeln enthalten reichlich Antioxidantien. Vor allem rote Zwiebeln enthalten viele Anthocyane, die vor bestimmten Krebsarten und Diabetes sowie Herzkrankheiten schützen können.

… können den Blutzuckerspiegel kontrollieren

Die für den menschlichen Körper vorteilhaften Verbindungen in Zwiebeln können dazu beitragen, einen hohen Blutzuckerspiegel zu reduzieren.

… können eine antibakterielle Wirkung haben

Das aus Zwiebeln gewonnene Quercetin scheint, wie verschiedene Studien herausfanden, ein sehr wirksames Mittel gegen Bakterien zu sein, da es potenziell gefährliche Bakterien bekämpfen kann.

… sind gut für das Herz

Da Zwiebeln entzündungshemmende Eigenschaften besitzen, können sie auch dazu beitragen, dass ein hoher Blutdruck gesenkt wird, was das Risiko für Herzerkrankungen ebenfalls mindert.

… sind gut für die Verdauung

Zwiebeln enthalten reichlich Präbiotika und fördern so eine gesunde Verdauung, verbessern das bakterielle Gleichgewicht im Darm und stärken das Immunsystem.

TIPP

Aufbewahrung von Zwiebeln

Zwiebel sollten prinzipiell nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am längsten halten sie sich optimalerweise, wenn sie z.B. im Keller gelagert werden, vorausgesetzt, dort ist es kühl, trocken und dunkel. Hier kann man Zwiebeln durchaus bis zu sechs Monate lagern. Wer keinen Keller zur Verfügung hat, sollte die Zwiebeln so kühl und trocken wie möglich und jedenfalls vor direktem Sonnenlicht geschützt aufbewahren – idealerweise in einem entsprechenden Vorratsschrank.

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