Rezept

Rührei

Mit diesen Tipps gelingt das perfekte Rührei

Direkt aus der Pfanne auf den Teller: So sind Rühreier ein echter Genuss. Doch oft will das Gericht nicht recht gelingen. Hier verraten wir viele wertvolle Tipps, wie das Rührei schön fluffig und würzig wird.

Zubereitung

  1. Eier in eine Rührschüssel aufschlagen. Dann die Milch oder Sahne dazugeben. Die Eiermasse mit Salz und Pfeffer würzen und alles vorsichtig unterheben.
  2. Butter in einer (beschichteten) Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Pfanne schwenken, um die Butter gleichmäßig zu verteilen. Eiermasse nochmals kurz aufschlagen, dann in die Pfanne geben.
  3. Nun die Eimasse etwas stocken lassen. Dann Eimasse mit einem Pfannenwender oder Silikonspaltel vorsichtig über den Pfannenboden schieben, sodass sich das Ei nicht festsetzt und sich die einzelnen Zutaten dennoch gut vermengen. Das Schieben sorgt für ein luftiges Rührei. Zu kräftiges Rühren hingegen führt zu kleinen, kompakten und festen Stückchen. Das Rührei ist fertig, wenn es nicht mehr flüssig, aber noch glänzend ist. Auf Teller verteilen und mit Kräuter z.B. gehackter Petersilie bestreut servieren.

Es geht auch ohne Pfanne – Rührei aus dem Backofen

Rührei schmeckt am besten ganz frisch aus der Pfanne. Will man aber eine größere Portion zubereiten, geht das auch im Backofen. Die Eiermasse wird einfach in eine gefettete Auflaufform gefüllt und man lässt sie bei 150 Grad etwa zehn Minuten stocken. Vorsichtig umrühren und noch mal fünf Minuten stocken lassen.

Eine tolle Alternative zur großen Backform ist die Muffinform, in der man das Rührei bereits vorportionieren kann. Und so funktioniert‘s: Eiermasse und sonstige Extras (Speck, Gemüse, Kräuter) gleichmäßig in der Muffinform verteilen und bei 175 °C etwa 15 bis 20 Minuten backen.

Rührei über dem Wasserbad zubereiten

Das Rührei nach französischem Vorbild wird in einer Schüssel über einem leicht siedenden Wasserbad zubereitet und dabei konstant gerührt.

Rührei aus der Mikrowelle

Wenn es schnell und unkompliziert gehen soll, funktioniert es auch mit der Mikrowelle: Dazu die Eiermasse in einem für die Mikrowelle geeigneten Gefäß verquirlen. In die Mikrowelle stellen und bei 600 Watt etwa zwei Minuten erhitzen. Es ist natürlich nicht so kontrolliert und formschön wie die Zubereitung nach alter Schule, aber es geht schnell, es ist einfach und bringt lockeres Rührei auf die Teller.

Rührei aus dem Thermomix

Der Thermomix macht das Rührei fast allein. Dafür zehn Gramm Butter eine Minute bei 100 Grad auf Stufe 2 schmelzen lassen. Drei bis vier Eier mit etwas Salz und Milch dazugeben und ein paar Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Dann zehn Minuten bei 100 Grad auf Stufe 1 garen.

Öl oder Butter fürs Rührei?

Rühreier bereitet man am besten mit Butter zu. Denn Rühreier und Öl verbinden sich nicht so gut miteinander. Wer auf den Buttergeschmack verzichten möchte, kann auch ein nussig schmeckendes Öl, wie z.B. Kürbiskernöl, kurz vor Ende des Bratens hinzufügen. Ein Schuss genügt schon. Aber bitte darauf achten, dass das Öl nur kurz erhitzet wird, damit gesunde Inhaltsstoffe nicht verloren gehen.

TIPP

das Rührei aus der Pfanne nehmen, kurz bevor es perfekt ist. Aufgrund der hohen Temperaturen stockt das Ei auf dem Teller noch etwas nach.

Das klassische Rührei kann schnell auch mit weiteren Zutaten nach Belieben aufgepeppt werden: Zwiebelwürfel, Pfifferlinge, kleine Gemüsestücke, Hackfleisch, Schinken, Käse

Auch Rührei mit Toast zum Frühstück ist beliebt. Mit einem knackigen Salat oder Lachs als Beilage wird daraus ein Low-Carb-Essen.

TIPP

Wer es kalorienärmer mag, kann auch Mineralwasser statt Milch oder Sahne in die Eimischung rühren. Bei der Zubereitung so vorgehen, wie im Grundrezept beschrieben.

TIPP

Diese Methode braucht Zeit – ca. 15 bis 20 Minuten. Belohnt wird man mit einem besonders cremigen Rührei mit weicher, samtiger Konsistenz.

Zutaten für 2 Portionen

  • 4 frische Eier
  • 2 EL Milch oder Sahne
  • 2 TL Butter zum Anbraten
  • etwas Salz und Pfeffer
  • frische Kräuter

Fact: Eier

… schützen die Körperzellen

In einem Ei der Klasse M stecken etwa 34 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin A. Das ist günstig, weil Vitamin A unsere Zellen vor schädlichen freien Radikalen schützt. Außerdem macht es die Augen elastischer und verbessert die Sehkraft.

… punkten mit Proteinen

Das Eigelb liefert mehr Proteine, als das Eiklar. In beiden Teilen des Eis stecken aber nennenswerte Mengen. Ein Ei gilt als gute Eiweißquelle, zumal es besonders hochwertige Proteine liefert, die der Körper zu 100 Prozent verwerten kann.

… sind eine Nährstoffbombe

Ein Ei enthält eine geballte Portion an Mineralstoffen wie z.B. Eisen (rund 10 % des Tagesbedarfs) und Zink (gut 9 % des Tagesbedarfs). Dazu kommen teils beachtliche Mengen verschiedener B-Vitamine. Besonders hoch ist der Gehalt an Vitamin B12, das sonst vor allem in Fleisch und Fisch vorkommt.

… sind zum Abspecken geeignet

Das Ei kann eine gute Unterstützung sein, wenn man abnehmen möchte. Ein mittelgroßes Ei (58 Gramm) enthält nur knapp 90 Kalorien, sättigt aber dank seines hohen Eiweiß- und Fettgehalts gut und nachhaltig.

… enthalten Cholesterin

Erhöht das Ei den Cholesterinspiegel oder nicht? Tatsächlich wird nur ein kleiner Teil des Cholesterins aus dem Ei im Darm aufgenommen. Steht jetzt mehr Cholesterin zur Verfügung, als der Körper benötigt, fährt dieser seine eigene entsprechend herunter. Gesunde brauchen sich daher keinen Kopf um ihr tägliches Frühstücksei zu machen.

Frische der Eier testen

Ob das Ei wirklich frisch ist, lässt sich ganz einfach testen. Dafür nimmt man ein Glas, füllt es mit Wasser und legt das Ei hinein. Bleibt das Ei am Boden, dann ist es frisch. Steigt es langsam nach oben, dann ist es älter. Sie können es aber dann noch verwenden, wenn Sie es gut durcherhitzen. Ein Ei, das ganz oben im Wasserglas schwimmt, sollten Sie nicht mehr verzehren. Ein weiteres Indiz für Frische: Das Eiweiß ist nach dem Aufschlagen klar – und es trennt sich sauber vom Eigelb.

Einkauf

Wer Angst vor Rückständen von Tiermedikamenten hat, greift am besten zu Eiern von Bio-Anbietern wie Demeter, Bioland, Anog oder Naturland. Diese Organisationen versichern, dass sie die Legehennen naturgemäß und ohne Pharmamittel halten.

Lagerung

Hühnereier sollten wegen der Salmonellengefahr immer im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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